...mit chronisch psychischer Erkrankung

Zwei Personen sind am Brunen und halten ihre Hände unter das Wasser

Die größte Gruppe der Bewohner und Klienten leidet an einer chronischen Psychoseerkrankung. Bei einer chronischen Psychose bestimmen oft nicht mehr die Krankheitserscheinungen wie Stimmenhören, paranoide Ängste oder Störungen des Denkens das Erscheinungsbild, sondern unspezifischere Symptome. Sie sind zum Teil Folge der Krankheitsbearbeitung. So kann ein ängstlich-vermeidendes Verhalten mit Rückzug durchaus eine Selbsthilfestrategie zur Vermeidung von Überforderung und Reizüberflutung sein. Eine häufig zu beobachtende verminderte Belastbarkeit kann auch als Folge davon gesehen werden, dass der Betroffene permanent Energie verbraucht, um sein seelisches Gleichgewicht zu halten. Diese Energiemenge fehlt dann natürlich für die aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt.

Ein kleinerer Teil hat erlebnisreaktive und/oder Persönlichkeitsstörungen, die sich so verfestigt haben, dass ihre Auswirkungen denen einer Psychoseerkrankung ähneln. Dabei können Ängste den Bewegungs- und Handlungsspielraum so einengen, dass schon die einfachste Selbstversorgung wie Einkaufen in Frage gestellt ist.

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